Das Leben in Chengde (2. Teil)

Jetzt endlich mal wieder auf Deutsch, weil es fast möglich ist und auch weil ich mir die ganze Zeit beschäftige mit Deutsche Bücher, wenn ich daheim bin. 

Das Leben hier ist mir ein bisschen leichter geworden, seit ich nun ungefähr vier Wochen in dasselbe Haus wohne. Super-bequem ist es trotzdem nicht; ich muss viele Mühe machen alle Kleidung zu waschen, weil es keine Anlage dafür gibt; dieses ist richtig nervig, aber sonst soll man auch damit rechnen wenn man sich in China befindet, dass nicht alles bestimmt so sein kann, wie in West-Europa. Kochen mache ich nicht zu Hause – ich esse fast immer draußen, was auch komfortabel ist, weil das Essen hier so billig ist.

Die Chinesische Sprache fällt mir immer noch schwer, nicht wegen der Grammatik, sondern dass die Leute so schwer und anders denkend sind. Dabei kommt noch, das ich diese Zeichen nicht richtig beherrsche – alles was ich nun mit mein Chinesisch mache, zielt darauf, dass ich die Schriftsprache besser verstehe, weil es damit immer leichter wird, neue Vokabeln zu lernen (wenn man oft und viel liest ist das immer am Schnellsten um eine neue Sprache zu lernen). Ins Gesprochene verstehe ich ein ziemliches Teil des Gesprächs – aber fast nicht genug um mich immer gut auszudrücken oder ausreichend zu antworten. Fehler kommen noch immer häufig vor – und ich erwarte auch nicht, dass das über drei Monate weniger sein werde; aber vielleicht kann ich dann mehr Themen behandeln und mir doch weniger begrenzt mit Leute unterhalten.

Zusätzlich ist noch einer Freund aus Peking (naja, der ist Englisch, aber wir haben uns schließlich dort getroffen), und es war auch wieder ein Vergnügen auf Englisch zu plaudern – plaudern ist mit Chinesen nur auf Chinesisch möglich, und ich bin nur teilweise in der Lage das über lange Zeit zu machen. Ich mache es trotzdem – ich kann auch noch recht witzig sein – aber es kostet viel Energie und wenn ich die ganze Tag Chinesisch geredet habe bin ich einmal zu Hause voll kaputt.

Und Nachtleben? Tja, das macht keiner hier, glaube ich… aber ich wohne auch nicht im Zentrum. Eigentlich wohne ich nähe an den Bergen (die ich aus mein Fenster sehen kann).

P.S. Und es hat in April geschneit. Wirklich. Ich weiß nicht was da erst richtig abgegangen ist. Nasse Schnee, aber doch. Aber am nächsten Tag war es wieder 20 Grad während der Tag…)

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Om joannavanschaik

Science communication graduate. Music, poetry, literature, travel, science and language collide in this blog.
Det här inlägget postades i Deutsch och har märkts med etiketterna , , , . Bokmärk permalänken.

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